Muss jemand jeden Tag sechs Fotos pro Fahrzeug prüfen?
Eine ehrliche Antwort auf eine Frage, die wir in einem Gespräch über große Flotten gehört haben – mit dem, was Fleet heute kann, und dem, was es nicht kann.
In einem Gespräch über große Lieferflotten wurde uns eine Frage gestellt, die sich früher oder später jeder Betrieb mit täglichen Fahrzeugchecks stellt: Wenn jede Schicht mit sechs Fotos beginnt, muss dann wirklich jemand jeden Tag alle diese Fotos ansehen? Bei 400 Fahrzeugen wären das 2.400 Fotos an einem einzigen Tag.
Die kurze Antwort: Ja, am Ende entscheidet ein Mensch. Aber niemand muss 2.400 Fotos mit der gleichen Aufmerksamkeit ansehen.
Warum die Entscheidung beim Menschen bleibt
Ein Foto ist erst dann ein Nachweis, wenn jemand bestätigt hat, was darauf zu sehen ist. Eine KI kann Fotos vorsortieren, aber sie irrt sich auch: Ein verschmutztes Blech oder ein Schatten kann auf einem Foto wie ein Schaden aussehen. Wer eine solche Einschätzung ungeprüft übernimmt, streitet später über einen Schaden, den es nie gab, oder übersieht einen, den es gibt.
Deshalb gilt in Fleet: Die KI-Vorprüfung ist ein Hinweis, keine Entscheidung. Jede Schicht bekommt ein Urteil von einem Menschen.
Wie die Prüfung trotzdem machbar bleibt
Der Aufwand hängt weniger an der Zahl der Fotos als daran, wie sie auf den Tisch kommen. Fünf Dinge machen den Unterschied:
- Vergleichen statt nur ansehen. Ein einzelnes Foto sagt wenig. Neben dem Foto derselben Fahrzeugseite aus der vorherigen Schicht fällt eine neue Delle sofort auf. In Fleet stehen die Fotos der aktuellen Schicht neben denen der letzten Schicht desselben Fahrzeugs.
- Das Auffällige zuerst. Die KI-Vorprüfung ordnet jede Schicht ein: unauffällig, auffällig oder möglicher Schaden. Die Liste zeigt zuerst mögliche Schäden, dann auffällige Schichten, dann überfällige. Wer morgens nur zwanzig Minuten hat, verbringt sie dort, wo es sich lohnt.
- Schnell entscheiden. Pro Schicht genügt ein Tastendruck: 1 für in Ordnung, 2 für auffällig, 3 für Schaden, Enter zum Bestätigen. Bei „Schaden" öffnet sich direkt die Schadensmeldung, vorausgefüllt mit Fahrzeug, Fahrer und den markierten Fotos.
- Erinnern, bevor es liegen bleibt. Ist eine Schicht eine Stunde nach ihrem Ende noch nicht geprüft, erinnert Fleet die Disposition per Push-Nachricht, innerhalb der ersten 24 Stunden.
- Die Arbeit verteilen. Bei vielen Fahrzeugen teilen sich mehrere Disponenten die Liste. Das ist heute eine Absprache im Team, keine Funktion. Dazu gleich mehr.
Was Fleet Ihnen nicht abnimmt
- Die Verteilung. Fleet weist Prüfungen keiner bestimmten Person zu und warnt nicht, wenn eine einzige Person alle Prüfungen allein trägt. Wer die Fotoprüfung übernimmt, legen Sie selbst fest.
- Das Urteil. Die KI schlägt vor, entschieden wird von Menschen. Auch eindeutig wirkende Schichten gehen durch die Prüfung.
Eine Abmachung, die unabhängig von der Software hilft
Drei Punkte sollten in jedem Betrieb feststehen:
- Wer prüft die Fotos, mit Namen und mit Vertretung.
- Bis wann, zum Beispiel am selben Tag, bevor das Fahrzeug wieder rausfährt.
- Was „auffällig" heißt, und was passiert, wenn aus „auffällig" ein Schaden wird.
Stehen diese drei Punkte fest, wird aus 2.400 Fotos eine Liste mit einer klaren Reihenfolge.
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Fleet als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügenMitgründer, Produkt · Elevera
Nedim ist Mitgründer von Elevera und verantwortet das Produkt Fleet by Elevera. Mit Sitz in Bottrop, nah an den Amazon-DSPs, für die das Produkt gebaut wird, ist er die Brücke zwischen dem, was Betreiber im Hof sagen, und dem, was ausgeliefert wird. Er arbeitet direkt mit Aslan Kurierdienste, dem DSP mit 36 Transportern, dessen Fahrer, Disponenten und Schadensfälle jeden Workflow in Fleet geprägt haben.
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